drei typen, ein synthesizer und zwei drums. das sind aa – besser noch big a little a aus brooklyn. wie wir von brooklyn wissen, geht es dort nicht gerade zimperlich zu, was auch auf dieses trio zutrifft. auf ihrer ep “glossy” lassen sie auf 2 tracks für satte 15 minuten das chaos herrschen.
“glow wreath” klingt als wäre david bowie niemals aus seiner ziggy stardust phase erwacht, hätte in den 80ern einen mit sigue sigue sputnik draufgemacht und die drums zu seinem lieblingsinstrument erklärt. unkoordinierter gesang der an hundegebell erinnert und drums die besser im takt liegen als der montagfrühverkehr in die innenstadt. da verstört “mossy” nur. am ohr knabbernde elektronik trifft auf die abwrackprämie und geht im dschungel trommelnd auf affenjagd. dissonanzen und diskrepanzen sind da durchaus gewollt, man muss schon ein gesundes musikverständnis haben um mit dem gebotenen klarzukommen. aber was kann man von zwei drums und einem synthesizer schon mehr erwarten ?
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